Hallo Naturfreunde
und alle die es werden wollen! Hier stellt sich einer von Millionen Petrijüngern vor: Ich heiße Frank Hoffmeister und wurde im Mai 1969 in der Westfalenmetropole Münster geboren. Nahe dem Aasee, der inzwischen durch den „Schwan Petra“ weltberühmt ist, wuchs ich auf und dort konnte ich schon als neugieriger kleiner Junge immer viele Angler beobachten. Im Jahre 1979 hatte ich das Glück, dass unsere Nachbarn, deren Söhne meine besten Freunde waren, mich zu einem Ausflug an eine private Teichanlage einluden. Da gingen mir die Augen über, denn so viele Fische, riesige Karpfen und jede Menge Forellen, die sich da im Wasser tummelten, hatte ich noch nie gesehen. Ihr könnt euch vorstellen, was da in einem 10 Jährigen vorging, der plötzlich seine ersten Forellen und einen 8 Pfund Karpfen an der Angel hatte. Seit diesem Erlebnis ließ mich die Leidenschaft für diesen Sport nicht mehr los, was damals der Vater meiner Freunde sofort erkannte. Und er hat Recht behalten, denn seither bin ich nach einigen kurzen Pausen und Aktivitäten in anderen Sportarten, dem Hobby Angeln bis heute treu geblieben. Nur meine Mutter hätte sich wohl lieber einen wie „Boris Becker“ o. a. gewünscht. Ärger gab es aber nur, wenn ich lebende Aale in der Badewanne, sowie Maden im Kühlschrank und Regenwürmer in meinem Zimmer deponieren wollte.

Nach einigen erfolgreichen Jahren in der Stipp- und Wettkampfszene und ab 1984, mit dem Beginn des legendären Karpfenangelns mit Boilies (damals noch mit Teelichtern in Einmachgläsern und selbst gebasteltem Monkeyclamber) konnte ich mich schließlich für die interessanteren Raubfische wesentlich mehr begeistern! In den darauf folgenden 12 Jahren habe ich an den unterschiedlichsten Gewässern wertvolle Erfahrungen im Bereich des Raubfischangelns  gesammelt. Wie auf- regend und vielseitig sich einem  Angler diese Art des Fischfangs darstellt, habe ich konzentriert in den letzten Jahren erlebt. Und bis heute hat mich die Faszination für Hecht, Zander, Barsch und Co. nicht mehr losgelassen! Wer sich einmal intensiv mit dem Kunstköderangeln beschäftigt hat, weiß wovon ich rede, denn diese Variante macht nicht nur süchtig, sondern sprengt den  gesamten Rahmen des schon da gewesenen!  (…wie es die beiden Jungs von „Profiblinker“ schon vor vielen Jahren zu sagen pflegten! ) Und auch ich glaube, es gibt wohl keine Art des Angelns, die spannender und herausfordernder ist als das Kunstköderangeln und das berühmte Fliegenfischen. Bemerkenswert ist auch, dass die Kunstanglerszene vielfach anerkannter ist, als das hierzulande leider übliche und gesetzmäßig verankerte „Kochtopfangeln“! Petri Heil!!

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